Pferdemotiv-Kuchen
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Backe, backe Kuchen: Geburstagsfest mit Pferdekuchen

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Sofern Zeit und Anlass es zulassen, backe und koche ich gerne. Schon weit im Voraus mache ich mir Gedanken darüber, wie ich meine Back- und Kochwerke gestalten kann. Ich möchte dieses Mal einen ganz besonderen Kuchen vorstellen, den ich zur Geburtstagsfeier meiner Tochter kreieren durfte: Ein fröhliches Pferd mit wilden Haaren und gelben Zaumzeug!

Seit Dezember bin ich dank der vielen Plätzchen und Co. wieder im Backwahn. Dieser hört bei mir erst wieder Ende Januar auf, weil dann nicht nur Weihnachten, sondern auch diverse Familiengeburtstage hinter mir liegen. So startet sogar das neue Jahr bei uns direkt mit dem Geburtstag unserer Tochter – und wir alle wissen, dass bei Kindergeburtstagen viel Kuchen gebacken werden muss! Bevor ich auf den versprochenen Ponykuchen eingehen werde, stand am Anfang der Kuchenschlacht die Variante für die Schulfreunde auf dem Plan. Hier habe ich mich zwar etwas zurück gehalten und auf einen einfachen bunten Papageienkuchen zurück gegriffen, aber das Ergebnis hatte die Kinder erfreut: ein gefärbter Blechkuchen in den Farben grün, rot, gelb und braun brachte viele kleine Augen zum Leuchten.

Für mich stand bereits im Vorfeld fest, dass der Kuchen für den eigentlichen Kindergeburtstag weitaus kreativer sein musste als ein einfacher Blechkuchen. Weil eine ihrer großen Leidenschaften sich rund um Pferde, Ponys und Reiten dreht, entschied sich meine Tochter dieses Jahr für eine Pferde-Motto-Party. Aber halt, ein Pferd in Form eines Kuchens?

Dies war schon irgendwie eine schwierige Anforderung an meine Backkunst, zumal dieses Jahr aufgrund unseres Weihnachtsurlaubs zeitlich alles etwas enger getaktet war und ich den Aufwand ursprünglich in Grenzen halten wollte. Zufällig kam mir genau zum richtigen Zeitpunkt ein tolles Angebot von MeinCupcake.de entgegen, bei dem ich ausgewählte Produkte meiner Wahl in einem bestimmten Wert testen durfte. Bei der Prüfung des Sortiments inspizierte ich die Webseite des Online-Shops mit Faszination, denn die Angebotspalette umfasst quasi alles, was das Hobby-Bäckerherz begehrt. Schnell schwirren dann tausend Ideen durch den Kopf, was ich hätte noch so alles machen können. Aber ich beschloss kurzerhand mich auf das zentrale Thema zu konzentrieren: Pferde, Ponys und Reiten.

Über die Suchfunktion und das entsprechende Stichwort kam ich schnell genau auf das Produkt, was ich mir vorgestellt hatte: Besonders begeistert war ich von der Backform Pferd von Wilton. Zusammen mit dem abgebildeten Produktbild kam es meinen Vorstellungen im Verhältnis zum Arbeitsaufwand sehr entgegen. Schließlich wollte ich den Kuchen in Pferdeform nicht von Hand modellieren. Passend zur Backform erhielt ich noch  Lebensmittel-Farbgel in den zwei Brauntönen Chestnut und  Braun von Rainbow Dust sowie gelben Fondant von Renshaw für die Trense. Die Produktlieferung erfolgte binnen weniger Tage sehr schnell und kam pünktlich für das Projekt „Pferdekuchen“ an.

Das Paket ist da

Das Paket ist angekommen!

 

Unpacking

Der Inhalt war vollständig, um das Backprojekt anzugehen!

 

Die Farben

Die zwei Brauntöne von Rainbow Dust in Chestnut und Braun

 

Fondant

Der Fondant, der zur Verarbeitung der Trense dient, konnte direkt verwendet werden.

 

Kuchenform und Zieldarstellung

Die Vorlage als Ziel und gleichzeitig alsAnleitung.

 

Kuchenform

Noch ein kurzer Blick auf die andere Seite der Form, bevor es dann los gehen konnte.

Die Backform war entsprechend leicht und eine Anleitung, die selbst Anfänger leicht verstehen konnten, lag ebenfalls bei. In jedem Fall sollten backfreudige Pferdefans der englischen, französischen oder spanischen Sprache mächtig sein, um die Anregungen zu verstehen. Jedoch wären die Sprachkenntnisse gar nicht zwingend notwendig, denn das Produktbild auf der Anleitung erweist sich bereits als ausreichende Anregung. Natürlich musste ich an dieser Stelle noch entscheiden, welchen Kuchen wir denn nun backen würden.

Kurzerhand fragte ich nach der Meinung unserer Tochter: Natürlich berücksichtigte ich dabei ihren Wunsch, einen Schokoladenkuchen zum Geburstagsfest zu backen. Das passende Rezept für wirklich einen saftigen Schokoladenkuchen, der für die Backform in ausreichender Menge gemischt wurde, fand ich recht schnell in meiner persönlichen Rezeptsammlung. Für die spätere Dekoration wählte ich ein Butter-Frosting aus, was nach dem Trocknen wunderbar aushärten konnte. Dadurch hielt die Dekoration sehr gut und verschmierte nicht so einfach. Zuerst jedoch das Rezept, bevor es an die einzelnen Schritte der Zubereitung und Dekoration geht:

Zutaten

Schokoladenkuchen

  • 200 g weiche Butter
  • 250 g Zucker
  • 4 Eier
  • 200 ml Orangensaft
  • 300 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 4 EL Kakaopulver
  • 100g geraspelte Schokolade
  • Speiseöl (zum Fetten der Backform)

Butter-Frosting

  • 480 g Puderzucker
  • 100 g weiche Butter
  • ca. 2 TL Vanilleessenz
  • 3-4 EL Milch

Zubereitung

Der Schokoladenkuchen ist ruckzuck angerührt:

  1. Zucker und Eier schaumig schlagen und anschließend die weiche Butter sowie den Orangensaft einrühren.
  2. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und in die Zucker-Ei-Butter-Mischung einrühren.
  3. Anschließend das Kakaoplulver sowie die geraspelte Schokolade dazu geben und unterheben.
  4. Die Backform mit dem Speiseöl ausstreichen und den Teig hineingeben, damit der Kuchen sich anschließend problemlos aus der Form lösen kann.
  5. Den Kuchenteig im vorgeheizten Ofen bei 200°C (Ober-/Unterhitze) ca. 50 Minuten backen

Schokokuchenteig

Der Teig für den Schokoladenkuchen ist angerührt.

Startklar für den Ofen

Startklar für den Ofen.

Der Kuchenteig passte mengenmäßig perfekt in die Form und der Kuchen ging wunderbar auf. Leider bildete sich in der Mitte eine kleine Erhebung, aber das Phänomen der ungleichmäßigen Wärmeverteilung gibt es beim Backen ja oft. Ich habe den Kuchen vor dem Stürzen entsprechend oben glatt abgeschnitten.

Frisch aus dem Ofen

Der Kuchen vor dem Stürzen noch ohne glatte Rückseite.

Das Stürzen des Kuchens klappte problemlos: Es ist nichts kaputt gebrochen und das Pferdemotiv war direkt erkennbar. Für die anschließende Arbeit mit dem Frosting war das sehr hilfreich, denn dadurch konnte ich direkt erkennen, wo das Auge, die Ohren sowie die Trense hingehörten und wo sich die Mähne vom Fell trennte. Die Backform Pferd von Wilton hatte ihre Aufgabe als Basis für den Kuchen bravourös gemeistert!

Bereit zur Dekoration

Der frisch gebackene Schokokuchen nach dem Stürzen.

 

Nach dem Abkühlen des Kuchens ging es direkt an das Verzieren – und damit begann die Arbeit mit dem Frosting. Zunächst habe ich hierfür die weiche Butter mit dem Puderzucker verrührt. Da die Masse sehr fest wird, empfiehlt es sich 3-4 EL Milch dazu zu geben, damit das Butter-Frosting zum Arbeiten schön cremig wird. Zunächst habe ich das weiße Auge und die Ohren dekoriert. Für das schwarz im Auge hatte ich noch fertiges Frosting (ebenfalls von Wilton) übrig, so dass ich das das Auge ganz schnell fertig stellen konnte.

Pferdeauge

Das dekorierte Auge.

 Im nächsten Schritt ging es ans Färben des Frostings. Dazu habe ich das Frosting zunächst halbiert.

In the making

Startklar zum Einfärben des Frostings.

Den einen Teil habe ich dann mit der Farbe „Chestnut“ eingefärbt. Das Farbergebnis hat mir sehr gut gefallen. Wie das Foto direkt verdeutlicht, ergab dies einen schönen Braunton für das Fell. Dabei habe ich noch nicht mal viel von der Lebensmittelfarbe benötigt. Ein Klecks reichte bereits aus, um den gewünschten Braunton ähnlich der Fotografie auf der Anleitung bzw. Verpackung der Backform zu erhalten. Mit einer klasischen Blütentülle tupfte ich das Fell nacheinander auf den Kuchen. Schon jetzt war ich von den ersten Ergebnissen begeistert.

Das Fell ist fertig

Das Fell vom Pferd ist dekoriert.

Dann stand die Dekoration der Trense mit dem gelben Rollfondant auf meiner Agenda. Diesen rollte ich länglich aus, Schnitt ihn an den Kanten auf die einzelnen Längen für die Trense und legte ihn passgenau auf den Kuchen. Dieser Teil der Dekoration ging sogar recht flott und der Fondant lies sich sehr gut verarbeiten. Klar, manchmal kann Fondant schon sehr zäh sein, aber bei diesem Produkt hatte ich keinerlei Probleme. Die zwei Kreise für die Trense waren auch schnell ausgeschnitten und dekorierten quasi die Verbindungspunkte zwischen den einzelnen Trensenteilen.

Angelegte Trense

Das Pferd mit der angelegten Trense

Beim anschließenden Endspurt stand die Mähne an. Die zweite Hälfte des Frostings färbte ich mit dem anderen Braunton schnell ein. Auch hier reichte wieder eine geringe Menge aus, um den gewünschten Farbton zu erhalten. Zudem war der Unterschied zwischen den beiden Brauntönen unübersehbar – der Beweis findet sich im Foto wieder. Leider entschied ich mich entgegen der Abbildung auf der Anleitung für eine wirklich sehr dünne Tülle, wodurch sich die Dekoration der Mähne ziemlich in die Länge zog. Ich empfehle beim Nachbacken eine etwas breitere Tülle zu nehmen, um die Mähne großzügiger und etwas wilder zu dekorieren. Dennoch zeigte sich am Ende ein beeindruckendes Ergebnis, das ich in aller Ruhe zaubern durfte:

Die Mähne

Das Pferd im Endergebnis!

Produktbild und finales Produkt

Zum Vergleich: das Orginial und das Ergebnis mit den genutzten Dekorationsmaterial zum Verzieren des Kuchens.

 

Fazit

Sowohl die Eltern unserer Gäste wie die Kinder selbst waren sehr beeindruckt von dem Kuchen – vor allem natürlich unsere Tochter. Die Backform liefert eine ausreichende Menge an Kuchen, um mindestens zehn Personen (in unserem Fall 8 Kinder und 2 Erwachsene) auf einer Geburtstagsfeier satt zu bekommen. Wir durften sogar noch einen Teil wieder mit nach Hause nehmen, aber der frische Kuchen schmeckte uns auch zwei bis drei Tage später noch sehr gut. Beim Geburtstag gab es für unsere kleinen Gäste selbstverständlich noch die eine oder andere Leckerei – denn die Kinder fanden es sehr schade, dass der schöne Kuchen zur Verteilung auf den Tellern leider doch zerschnitten werden musste, aber man war sich auch schnell einig, dass selbst ein Kuchen in Form eines Pferdekopfes eben zum Essen gedacht ist. Alles in allem war diese Backaktion ein voller Erfolg und dank der Produktbereitsstellung durch MeinCupcake.de sehr gut zu realisieren. In Zukunft werde ich sicherlich noch das eine oder andere dort kaufen, zumal zu meiner großen Freude mittlerweile auch eine Cake Mart Filiale in Köln gibt.

Auf dem Kindergeburtstag

Bereit zum Verzehr auf dem Geburtstagstisch und lecker war er auch noch!

Veröffentlicht von

I'm a working mom of two, who is interested in marketing, social media, design, photography and all the little things in live which make you smile.